Vom Lehrling zum Ausbildner

Markus Schauppenlehner startet seit seiner Lehre richtig durch. Viel Engagement, Entdeckergeist und Weiterentwicklung machen aus ihm heute einen Top-Ausbildner und Vorbild für junge Nachwuchskräfte.

Wie war dein Werdegang bisher?

2007 begann ich meine 3,5-jährige Lehre als Produktionstechniker in der Instandhaltung bei der BENE GmbH. Für die Lehre habe ich mich aus einem einfachen Grund entschieden – ich wollte nicht fünf Jahre warten, bis ich mein eigens Geld verdienen kann. Meine Begeisterung für Elektrik und Mechanik wurde bereits im Poly geweckt und nichts machte mir mehr Spaß, als diese beiden Interessen im Lehrberuf „Produktionstechnik“ vereinen zu können.

Besonders gut gefallen an meiner Lehrzeit haben mir die abwechslungsreichen Tätigkeiten, sowohl im elektrischen als auch im mechanischen Bereich. Zu meinen Lieblingsaufgaben zählten die Fehlersuche und die Reparatur der Maschinen. Das konzentrierte, gewissenhafte und sichere Arbeiten, das ich mir durch die Lehrzeit angeeignet habe, kann ich in meinem heutigen Beruf mehr denn je einsetzen.

2013 wechselte ich in die duomet GmbH. Hier bin ich für die Instandhaltung der Maschinen und der technischen Infrastruktur zuständig. Aber auch die Wartung des Lagers und der Sprenkleranlage gehört zu meinem Aufgabenbereich.

Wie schaut dein Arbeitstag aus? 

Mein Arbeitstag beginnt um 05:30 Uhr mit einem Kontrollgang durch die Abteilungen. Im Laufe des Tages kommt meist irgendwer, der etwas von mir braucht. Einen besonderen Moment erlebe ich immer dann, wenn ich sehe, dass eine Maschine nach der Reparatur wieder so läuft, wie sie soll.

Was sind deine Challenges?

Die größte Herausforderung in meinen Beruf ist es, immer am neuesten Stand der maschinellen Entwicklungen zu bleiben.

Aus diesem Grund begann ich im September 2014 auch mit der Werkmeisterschule für Mechatronik, die ich 2016 erfolgreich abgeschlossen habe. Ich bin froh, dass ich mein Wissen nun auch an Lehrlinge weitergeben darf, die mich in stressigen Situation und während der Urlaubszeit unterstützen.

In meinen Beruf ist es wichtig, keine Angst vorm Strom zu haben. Außerdem muss man mit Stress umgehen können! Und man darf auch nicht gleich aufgeben, wenn auf Anhieb mal was nicht klappt.

Mein Tipp für zukünftige Lehrlinge: Arbeitet gleich von Anfang an aktiv mit. Lasst euch alles zeigen und hört nicht auf, Fragen zu stellen, wenn euch etwas interessiert.


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